Gemeinsam mit unseren Tieren können wir Euch Unterstützung anbieten bei:

  • Down Syndrom
  • ADHS
  • verschiedenste körperliche Einschränkungen. Hier können Begegnungen mit den Tieren die Beweglichkeit und Koordination fördern und somit das Selbstvertrauen stärken.
  • Autismus
  • Sehbehinderung: Kennenlernen der Tiere durch Ertasten.
  • nervösen Beschwerden, Burn-Out-Syndrom
  • Schlaganfall- und Parkinson Patienten
  • uvm.

Seit mehreren Jahren durften wir mit unseren Höckertieren Erfahrungen mit unterschiedlichsten Besuchern sammeln.  Dabei kamen uns auch immer wieder mal Menschen mit Handicap, Burn Out, geistigen Behinderungen besuchen. Manche waren auch besonders nervös oder auch zurückhaltend. Insgesamt haben wir festgestellt, dass unsere Tiere gerade auf solche Besucher eine sehr positive und beruhigende Ausstrahlung haben. Da Kamele sehr freundliche und entspannte Tiere sind, werden Berührungsängste schnell überwunden. Kamele tolerieren hektische Bewegungen und spontane Lautäußerungen viel mehr als z.B. Pferde. Unsere Besucher berichten immer wieder, dass alleine der Aufenthalt hier und das Anschauen der Tiere sehr beruhigend wirken. 

Beispiel Karina:

Karina ist 12 Jahre alt und hat das Down Syndrom. Sie ist ein sehr fröhliches, lebenslustiges und temperamentvolles Mädchen, welches aber abends nicht zur Ruhe kommen kann. Sie möchte nicht ins Bett und nässt nachts regelmäßig ein. Karina liebt Tiere allgemein und Kamele im Besonderen. Sie kommt uns oft besuchen, da ihre ältere Schwester bei uns Pferde reitet. Es hat sich ungeplant ergeben, dass wir mit ihr zu Rashid gegangen sind um ihn zu streicheln. Am nächsten Tag ging sie alleine zu unserem Opi und hat sich angeregt mit ihm "unterhalten" und ihn gekuschelt. Einige Tage später durfte sie unter Anleitung mit einem Trampeltier spazieren gehen und wiederum einige Tage später auch auf einem Dromedar reiten. 

Mal ganz davon ab, dass Karina überglücklich war und nun ständig über Kamele spricht, berichtete die Mutter, dass selbst nach dem ersten kurzen Kontakt bereits am gleichen Abend totale Entspannung angesagt war. Karina wurde ruhig und von alleine müde und hat in dieser Nacht nicht ins Bett gemacht. Die weiteren Kontakte haben dies bestätigt und es hat sich auch eine länger anhaltende Wirkung von mehr als 24 Stunden gezeigt, je intensiver der Kontakt zu den Tieren war. Darüber hinaus hat sich ihr Sprachvolumen erweitert, Muskelblockaden wurden aufgelöst, Motorik und Wahrnehmung trainiert und Haltungsstörungen verbessert.

Beispiel Burn Out:

Aus meinem "früheren Leben" kenne ich mich mit dieser Problematik aus. Ich litt unter Bluthochdruck, Tinnitus, Stimmungsschwankungen und teilweise zu schnellem Puls. Ich ging einfach zu meinen Tieren wenn es mir schlecht ging . Auch heute noch geselle ich mich einfach zu der Gruppe, egal ob auf Weide oder Stall, und lasse die Kamele auf mich zukommen. Jedes Mal ist es so, dass ich innerhalb kürzester Zeit merke, wie sich mein Herzschlag verlangsamt, die Ohrgeräusche immer leiser werden und sich meine Stimmung völlig verändert. Es ist so als wenn der Druck rausgenommen wird, eine Last von mir abfällt, ich wieder tief durchatmen kann. Ich beginne zu lächeln. Im Laufe der Jahre hat sich mein gesamtes Befinden erheblich verbessert. Erfreulicherweise wurde mein "Eigenversuch" durch weitere Personen im Bekanntenkreis bestätigt, welche genau die gleichen Empfindungen bei sich bemerkt haben. 

Weitere Informationen folgen, bei Interesse vereinbart bitte einen Gesprächstermin. Wir erarbeiten gemeinsam ein individuelles Konzept, was auf Euch und Eure Vorstellungen zugeschnitten ist und natürlich auch später noch entsprechend angepasst werden kann. Dies beinhaltet allerdings noch kein therapeutisches Reiten. Dafür trainieren wir noch mit unseren Tieren ...

ACHTUNG wir sind keine Therapeuten und geben uns auch nicht als solche aus. Wir gehen davon aus, dass unsere Gäste jeweils - falls notwendig - mit Betreuern oder eigenen Therapeuten zu uns kommen!